Mit 4 einfachen Tricks Heizkosten sparen

Heizkosten sparen mit diesen vier einfachen Tricks

Heizkosten sparen, das kann sich echt rentieren. Mit diesen 4 Tipps wird die Heizkostenabrechnung deutlich freundlicher. Foto: © contrastwerkstatt

Heizkosten sparen möchte doch jeder, weil es gut für den eigenen Geldbeutel ist, nebenbei auch noch für die Umwelt. Mit diesen 4 Tricks zum Heizkosten sparen, kann man die Kosten für die warmen 4 Wände teils erheblich reduzieren.

Wenn es Abend wird

Wer kennt sie nicht, die älteren Nachbarn, die sich mit beginnender Abenddämmerung zu verbarrikadieren scheinen. Überall gehen da plötzlich die Rollläden runter, mindestens die schweren alten Vorhänge werden scheinbar spießerhaft zugezogen. Und morgens geht das Ganze wieder in die andere Richtung.

Das mag jetzt für manche umständlich klingen, schließlich hat man ja nichts zu verbergen. Tatsächlich macht diese Maßnahme in der kalten Jahreszeit aber richtig Sinn, will man Heizkosten sparen. Denn: Die meiste Energie geht über die Fenster verloren, selbst, wenn diese jetzt relativ neuen Baujahrs sind. Egal wie man die Fenster dichtmachen kann, einige Prozent an Heizkosten kann man so leicht sparen.

Richtig heizen oder warum weniger mehr ist

Nicht nur Frauen machen beim Heizen oft keine Kompromisse. Kuschelig warm soll es in den eigenen vier Wänden sein, selbst dann, wenn man oder frau sich über die Jahresabrechnung dann ärgern.

Dabei macht bereits 1 Grad mehr oder weniger in der Wohnung einen erheblichen Unterschied aus, um genau zu sein: 6 Prozent. Diese Menge an Heizkosten spart der bedachte Heizungsaufdreher, wenn sie oder er mit der Raumtemperatur in allen Wohnräumen um lediglich 1 Grad runtergeht. Letztlich: Ob es nun 20, 21 oder 22 Grad im Wohnzimmer hat, den Unterschied merkt man so kaum. Bei der nächsten Heizkostenabrechnung indes schon.

Tipp: Die modernen Heizungsthermostate mit der üblichen Einteilung von 0 über das Sternchen bis zur Zahl 5, erzielen die 20 Grad etwa auf Mittelstellung.

Öfter mal Luft ablassen

Nicht selten erlebt man Folgendes: Nach dem Sommer wird sehnsüchtig die Heizung angestellt, der Heizkörper aufgedreht. Kein Wunder, wäre es ohne alles andere als kuschelig. Wer hier das  Thermostat bis zum Anschlag drehen muss, um es einigermaßen warm zu haben oder die Heizung gar gluckernde Geräusche von sich gibt, da heißt es entlüften.

—Die Heizung wird nach dem Sommer nicht mehr richtig warm, im schlimmsten Fall gibt sie gluckernde Geräusche von sich? Dann ist es Zeit, die Heizkörper mal wieder zu entlüften. Der Hintergrund: Wenn Luft im Heizkörper ist, dann kann das Heizungswasser selbst bei höchster Einstellung den Heizkörper nicht mehr richtig aufheizen.

Eine Heizung entlüften ist ganz einfach. Hierzu wird entweder mit einer Zange oder einem speziellen 6-Kant-Schlüssel das Heizungsventil sachte aufgedreht, bis die Luft entweicht. Erst wenn die ersten Wassertropfen kommen ist die Heizung entlüften. Tipp: Einfach eine Tasse oder Schüssel unter das Ventil halten, dann kommt kein Wasser auf den Boden.

Heizkosten sparen: Einen Gang runterschalten

Lange nicht zuhause, etwa beim Arbeiten? Dann drehen viele Energiesparer meist die Heizung aus, allenfalls auf das „Sternchen“ des Thermostats. Wenn man dann abends nachhause kommt, werden die Heizungen wieder kräftig aufgedreht. Leider spart diese Heizmethode nichts bei den Heizkosten, sie verbraucht eher mehr Heizenergie.

Sind die eigenen vier Wände lange Zeit am Tag unbewohnt, dann lohnt es sich aber, die Temperatur um ein paar Grad zu reduzieren. So sind die Räume nicht völlig ausgekühlt und, kommt man heim und dreht die Heizung wieder auf die Wunschtemperatur, dann sind die Räume schnell wieder aufgeheizt. So wird in der Abwesenheit jede Menge Energie gespart.

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